Fassadenreinigung

Hochdruckwasserstrahlen

Die Strahlparameter sind abhängig von bestimmten Faktoren, die auch das Abtragsverhalten des Fugenmörtels beeinflussen. So bestimmt die Korngröße des Zuschlags den Mindestdüsendurchmesser. Die Festigkeit des Mörtels bestimmt den erforderlichen Mindeststrahldruck. Der Abstand von Düse und Materialoberfläche bestimmt vor allem bei kleinen Düsendurchmessern die Arbeitsgeschwindigkeit und die Wirktiefe. Neben diesen Faktoren sind Düsenform und Strahlwinkel eher von untergeordneter Bedeutung für die Leistung. Die Strahlparameter können an die örtlichen Verhältnisse angepaßt werden.

Wirkungsweise des Wasserstrahls
Da der Wasserstrahl immer dünner ist als eine Fuge - im Unterschied zu allen mechanischen Werkzeugen - kann er alle Bereiche erreichen. Durch eine Oszillation des Strahles können breite und dünne Fugen ausgeräumt werden. Je nach Zustand des Mauerwerks verbleibt ein Teil des Wassers im Mauerwerk. Der größte Teil wird am Fugenrand umgelenkt und mit dem abgetragenen Mörtel zurückgestrahlt. Das Gemisch wird dann durch einen entsprechenden Absaugkopf aufgefangen und abgeleitet, damit es nicht am Mauerwerk hinabrinnen kann. Durch das in die Fuge eingebrachte Strahlwasser werden die Fugenflanken vorgenässt. Dies ist für das Neuverfugen sehr wichtig. Viele unzureichende Verfugungen gehen auf mangelhaftes Vornässen und einen entsprechend verdursteten Mörtel zurück. Außerdem können die beiden Fugenflanken durch Richtungsänderung des Wasserstrahls im gewünschten Grad angeraut werden, wie es für eine optimale Verzahnung zwischen dem neuen Verfugmörtel und dem Stein erforderlich ist.

Sandstrahlen

Wir reinigen für Sie Fassaden aus Naturstein, Klinker oder Beton.  Die Reinigung ist nicht nur  Witterungsschutz für das Gebäude, sondern prägt auch deren äußeres Erscheinungsbild. 

Im Zuge der wachsenden Bauaufgaben in der Bauwerkserhaltung spielt die Reinigung von Fassaden eine zentrale Rolle. Sie ist eine entscheidende Voraussetzung für eine wirtschaftliche Instandhaltung bestehender Bauwerke, zumal vermehrt Imprägnierungen als Schutz eingesetzt werden. Bedingt durch die Vielfalt an Gesteinfassaden und die korrosiven Einwirkungen darauf, sowie die komplexen Schädigungsmechanismen

sind insbesondere die schonenden, zerstörungsfreien Reinigungsverfahren inzwischen unverzichtbar. Während die klassischen Reinigungsmethoden wie z.B. das Feucht- Sandstrahlen oder die Wasserhochdruckreinigung in einigen Bereichen z.B. bei Beton, durchaus akzeptabel sind, darf heute bei sehr vielen Objekten nur noch mit schonendsten Verfahren gereinigt werden.

Reinigung im Josverfahren

Das weltweit bewährte und nachweislich schonendste Reinigungssystem. International von Wissenschaft, Regierungen, Behörden, Ämtern und Industrie empfohlen.Die weltweit einzigartige Erfindung dient zum Reinigen von verschiedensten Oberflächen aus Stein, Metall oder Holz. Wichtig ist hierbei, dass die gereinigten Substanzen nicht angegriffen oder gar abgetragen werden.Bei Natursteinen an z.B. kulturhistorischen Baudenkmälern dürfen auch in keiner Weise Strukturen beseitigt werden, bei meist wertvollen Bronzefiguren darf nicht einmal die natürliche Patina abgetragen werden und 

bei Holz, z.B. in der Brandsanierung, dürfen nur die zerstörten Fasern entfernt werden, ohne die gesunde Struktur zu schädigen. Die JOS Reinigung erfolgt hier einwandfrei, ohne Substanzverlust, ohne Verfärbungen oder sonstige nachteilige Beeinflussung der Objektoberfläche.

Trockeneisreinigung

Trockeneisreinigung ist ein revolutionierendes Strahlverfahren, dass kleine kompakte Trockeneispellets als Strahlmittel benutzt. Die Trockeneispellets werden, wie auch von herkömmlichen Strahlverfahren her bekannt, in einem Luftstrom beschleunigt. Die zu reinigende Oberfläche wird schockgefroren durch die kinetische Energie der auftreffenden Pellets abgetragen.

Die Vorteile sind: 
• Umweltfreundlichkeit 
• keine Belastung des Grundwassers 
• nur die entfernte Schmutzschicht 
   muss entsorgt werden
• kein Einsatz umweltbelastender Chemikalien 
• abrasionsfreie Reinigung 
• die Oberfläche wird nicht angegriffen 
• Kosteneinsparung 
• Keine Nachbehandlung durch 
   Trocknen notwendig 
• Keine Kosten für die Entsorgung des 
   Strahlgutes wie Sand, verunreinigtes Wasser, ...